Ein Anruf des damaligen Präsidenten Donald Trump hat Nvidia-CEO Jensen Huang während einer Besprechung unterbrochen, wie aus Berichten hervorgeht. Stunden später veröffentlichte Trump auf Truth Social einen Glückwunscheintrag zu Nvidias aktuellen Quartalszahlen.
Timing und öffentliche Reaktion
Der spontane Anruf fand nach Angaben der Berichte unmittelbar vor Trumps Beitrag auf Truth Social statt. Der Post lobte Nvidias Umsatzzahlen und die Ausblicke, wobei der Zeitpunkt je nach Zeitzone als spät am 27. August oder am 28. August angegeben wird.
Marktreaktion
Am 27. August 2026 stiegen die Nvidia-Aktien nach Bekanntgabe der Zahlen um nahezu 9–10 Prozent. Die Kursbewegung folgte der Veröffentlichung des Quartalsberichts, der hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur als Haupttreiber nennt.
Die gemeldeten Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 sind beeindruckend: Nvidia meldete einen Umsatz von 96,22 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 106% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
- Gesamtumsatz Q2 FY2027: 96,22 Mrd. USD
- Data-Center-Umsatz: 89,0 Mrd. USD (Anstieg 117% YoY)
- GAAP-Nettoergebnis: 59,69 Mrd. USD
- Prognose Q3: 108 Mrd. USD ±2%
- Prognose FY2028: rund 70% Umsatzwachstum
Politischer Kontext und frühere Kommunikation
Huang und Trump unterhalten laut Berichten seit 2025/2026 einen regelmäßig dokumentierten Kommunikationskanal. Die Gespräche sollen Themen wie KI-Politik, Bestrebungen zur heimischen Produktion und Exportfragen für Halbleiter nach China umfasst haben.
Die Berichte erinnern daran, dass Nvidia bereits speziell für den chinesischen Markt gestaltete Chips entwickelt hat, um Restriktionen zu entsprechen; diese Produkte seien jedoch später erneut durch strengere Regelungen betroffen gewesen.
Die Kombination aus starken Zahlen, klarer Marktnachfrage für KI-Infrastruktur und der öffentlichen Aufmerksamkeit durch prominente politische Kommunikation verknüpft Unternehmensentwicklung und Politik in diesem Fall eng miteinander.
Analysten und Marktbeobachter werden die kommenden Quartalsprognosen und regulatorischen Entwicklungen genau verfolgen, da beide Faktoren maßgeblich die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Lieferkettenstrategien in der Halbleiterbranche beeinflussen können.








